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Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften

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Start/Zielgruppenprofile/Landwirte

Landwirte


  • Eigenschaften:
    Konzentrieren sich auf ihren Betrieb und im Falle von Bio-Landwirte auf die ökologische Bewirtschaftung; verfügen über ungenutzte Ressourcen (Dachflächen, Biomasse und so weiter), die sie gewinnbringend nutzen wollen..
  • Potenzielle Rolle:
    Prosumenten, Investoren
  • Alter:
    16-65 Jahre
  • Finanzieller Status:
    Haben wenig bis viel Geld zur Verfügung
  • Standort:
    Ländliche Gebiete
  • Haushaltsgröße:
    2-6 Personen

Kommunikation

Kernbotschaften, um Landwirte zu erreichen

Während viele Kernbotschaften für alle Zielgruppen geeignet sind, gibt es auch einige spezielle Kernbotschaften, mit denen Sie insbesondere Landwirte erreichen können.

✓ Energiegemeinschaften eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten: Nutzen Sie Ihre ungenutzten Ressourcen (Dachflächen, Biomasse), um nachhaltige Erträge zu erzielen.

✓ Ihre Investition zahlt sich aus; Sie tätigen eine sichere und nachhaltige Investition.

✓ Verbessern Sie Ihr Image.

✓ Schaffen Sie nachhaltige Arbeitsplätze und erhöhen Sie die Kaufkraft in Ihrer Region.

✓ Gemeinsam sind wir stärker! Wir nehmen Ihnen einen großen Teil der Arbeit ab, Sie profitieren trotzdem von allen Vorteilen.

✓ Energiegemeinschaften ziehen Nutzen aus ihrer heterogenen Verbraucher:innenstruktur. Während Privathaushalte die meiste Energie am Abend und am Wochenende benötigen, brauchen Sie sie vielleicht an Werktagen. Sie können also davon profitieren, dass Sie in einer Gemeinschaft mit unterschiedlichen Akteur:innen (Privathaushalte, Klein- und Mittelbetriebe etc.) sind.

✓ Sie sind unabhängiger von Energiepreisschwankungen.

✓ [Je nach Image von Agri-PV und dafür geltenden Vorschriften:] Steigen Sie in die zweite Generation der ökologischen Landwirtschaft ein, indem Sie Agri-Photovoltaik anwenden, bei der die Fläche durch die PV-Module nicht in der Nutzung beschränkt wird. Sie ernten doppelt!

Vermeiden Sie diese Botschaften

→ Unklare Angaben zu den Kosten

→ Äußerungen, die potenzielle Konflikte mit Nachbarn/nachbarlichen Landwirten andeuten

→ Aussagen, die einen hohen Zeit- und Personalaufwand vermuten lassen

Über Landwirte

Finanzielle Amortisation versus Umweltbelange

Landwirte führen ein Unternehmen; ihre Investitionen müssen rentabel sein. Die Teilnahme sollte daher als zusätzliche Einkommensmöglichkeit dargestellt werden. Außerdem verfügen die Landwirte über ungenutzte Ressourcen (Dachflächen, Biomasse und so weiter), aus denen sie Gewinne erzielen können. Da sie von ihrem bewirtschafteten Land leben, könnten sie durch Umweltvorteile motiviert werden, aktiv zu werden – vorausgesetzt, die Investition bedeutet keinen finanziellen Verlust.

Einstellung zu grüner Energie

Bio-Landwirte sind von Natur aus an grüner Energie und Nachhaltigkeit interessiert und möchten einen Beitrag leisten, wenn es finanziell machbar und rentabel ist. Sie haben Kenntnisse über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. Ökostromprojekte könnten ihr Geschäft erweitern (Bioprodukte und Ökostrom).

Traditionelle und große Landwirtschaftsbetriebe streben nach hohen Produktionsmengen und Verkaufsgewinnen. Sie sind nicht motiviert, ihr Verhalten zu ändern; sie würden lieber alles so lassen, wie es ist. Grüne Energie ist für sie ein untergeordnetes Thema.

Offenheit versus Zurückhaltung gegenüber neuen Technologien

Bei Landwirten ist das Thema Technikakzeptanz oft eine Frage der Generationen. In der Regel verfügen sie über ein technisches Grundverständnis. Doch während die jüngeren, grünen Landwirte eher aufgeschlossen und an smarte Technologien gewöhnt sind, ist die ältere Generation tendenziell eher abgeneigt. Hier gilt es, die Ängste und Bedenken gegenüber neuen Technologien ernst zu nehmen und den Landwirte zu vermitteln, dass technisches Know-how keine Voraussetzung ist, um sich aktiv an Energiegemeinschaften zu beteiligen.

Gemeinschaftsgedanke

Für Landwirte, die ihre Erzeugnisse auf lokaler/regionaler Ebene verkaufen, ist ein Beitrag zur Gemeinschaft ein wichtiger Motivationsfaktor. Diese Landwirte haben oft bereits Erfahrung mit Aktivitäten in der Gemeinschaft. Es kann Teil ihrer Marketingstrategie sein, sich an Gemeinschaftsprojekten zu beteiligen.

Für industrielle Landwirte ist die Beteiligung an Gemeinschaftsaktivitäten nicht so wichtig. Sie sehen ihre Tätigkeit ausdrücklich als ein Geschäft an.

Herausforderungen: Mögliche Gründe für die Nichtteilnahme an Energiegemeinschaften/kollektiven Aktionen

→ Unklarer Einkommensvorteil

→ Keine guten Praxisbeispiele in der Nachbarschaft, die das solide Geschäftskonzept demonstrieren

→ Mangel an Zeit

Berührungspunkte: Wie Sie mit Landwirten in Kontakt kommen

Wie können Sie Landwirte erreichen?

Wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen können, erfahren Sie in unseren Kommunikationsaktivitäten und White-Label-Materialien. Um speziell Landwirte zu erreichen, können diese Maßnahmen hilfreich sein:

→ Persönliche Ansprache

→ Gemeinde-/Lokalzeitungen, Bauernzeitungen

→ Präsentationen & Factsheets

Wo erreichen Sie Landwirte?

→ Treffen von Landwirte in örtlichen Gaststätten

→ Lokale und regionale Veranstaltungen (Erntefeste, Bauernmärkte)

→ Veranstaltungen für Landwirte (zum Beispiel landwirtschaftliche Wettbewerbe, Messen mit landwirtschaftlichem Schwerpunkt)

→ Landwirtschaftliche Verbände

→ Gruppen in sozialen Medien für Landwirte (falls vorhanden)

→ Ausbildungseinrichtungen für Landwirtschaft

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie mit dieser Zielgruppe in Kontakt treten können, finden Sie unter Wie man Prosumenten erreicht und Wie man Investoren erreicht.

Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.

www.dgrv.de

 

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